Bauhefte

Bauhefte

Editorial Design, Typografie und Umsetzung einer Architekturreihe für den Hamburger Schaff-Verlag.

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Der Hamburger Schaff-Verlag veröffentlicht Publikationen mit dem Schwerpunkt Archtiektur. Zentral sind die sogenannten ›Bauhefte‹: im handlichen DIN A5-Format mit bis zu 60 Seiten, beschäftigen sie sich mit historisch relevanten Gebäudekomplexen. Im Rahmen der ›Hamburger Bauhefte‹ u.a. mit den Essohäusern, der Roten Flora, dem Cityhof, dem Gängeviertel oder dem Bismarckdenkmal. Das ›Stuttgarter Bauheft 01‹ verhandelt die Brenzkirche in Stuttgart am Weißenhof. Und die ›Martin Elsaesser Bauhefte‹ thematisieren die verschiedenen Sakralbauten des Architekten Martin Elsaesser.

Seit 2016 haben die ›Bauhefte‹ ein neues, aufgeräumtes Design, mit klarer und einheitlicher Typografie und Seitenarchitektur.


Martin Elsaesser Bauheft 02: »Gustav-Adolf-Kirche«

Mit der 1928 eingeweihten Gustav-Adolf-Kirche in Frankfurt-Niederursel schuf der Architekt Martin Elsaesser ein in liturgischer und architektonischer Hinsicht wegweisendes Gotteshaus des Protestantismus. Der auf achteckigem Grundriss konzipierte Zentralbau war deutlich an der Formensprache des Neuen Frankfurt orientiert. Der Innenraum wurde 2016/17 in seiner farbigen Fassung restauriert und unterstreicht, dass die Gustav-Adolf-Kirche in die Reihe der wichtigsten Kirchenbauten des 20. Jahrhunderts gehört. Autoren: DW Dreysse, Konrad Elsässer, Christian Freigang, Jörg Schilling.


Hamburger Bauheft 19: »Der Zentralschlachthof 1892 bis heute«

Die Bauten des „Hamburger Central-Schlachthofs“ entsprachen den Vorstellungen modernster Hygiene und kündeten vom Stolz der Stadtverwaltung auf die erbrachte Versorgungsleistung. In mehreren Zeitphasen dokumentierten sie nicht nur die Entwicklung der Baugattung sondern auch 125 Jahre Hamburger Architekturgeschichte. Bis in jüngere Zeit prägte der Schlachthof die umliegenden Stadtteile und ist mit seinem abgegrenzten Areal auch noch heute eine unbekannte Größe inmitten der angrenzenden Wohnquartiere. Autoren: Jörg Schilling, Barbara Uppenkamp.


Hamburger Bauheft 18: »Das (die) Gängeviertel«

Als »Gängeviertel« firmieren zwei benachbarte, ehemals ärmeren Bevölkerungsschichten überlassene Stadtteilbereiche der Hamburger Neustadt. Trotz aller Unterschiede verbindet sie die gemeinsame Geschichte der Bedrohung durch Vernachlässigung und Sanierungsprojekte. Autoren: Jörg Schilling, Christoph Schwarzkopf.


Stuttgarter Bauheft 01: »Die Brenzkirche«

Die Brenzkirche steht auf einem Höhenzug am Rande des Stuttgarter Talkessels. Entworfen in der Weimarer Republik und geplant im Kontext der Weltwirtschaftskrise, stieß ihre avantgardistische Formgebung im ›Dritten Reich‹ auf Ablehnung. 1939 wurde deswegen ein Steildach aufgestockt – doch im Inneren zeugt der atelierartige Kirchensaal noch heute von ihrem besonderen Charakter … Autoren: Jan Lubitz, Reinhard Lambert Auer, Karl-Eugen Fischer, Mariella Schlüter.


Hamburger Bauheft 17: »Soldatengedenkhalle Friedhof Ohlsdorf«

Die 1953 auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg eingeweihte Gedenkhalle bildet den architektonischen Beziehungspunkt zwischen den Soldatengräbern der beiden letzten Weltkriege, wodurch sie ins Zentrum einer Debatte im Umgang mit dieser Anlage rückte. Aufgrund der bisher unbekannten, vielschichtigen Baugeschichte muss der Soldatengedenkhalle eine besondere Stellung in der Gattung der Kriegerdenkmäler eingeräumt werden. Autor: Jörg Schilling.


Hamburger Bauheft 02: »Das Bismarckdenkmal«

Das 1906 enthüllte Hamburger Bismarckdenkmal galt es einst als Monument der Moderne, von dem künstlerische Impulse auf Bildhauerei sowie Architektur ausgingen und mit dem sich u. a. Ernst Barlach und Aby M. Warburg auseinandersetzten. Doch bald geriet es zur Propagandaskulptur und stellt heute einen Sanierungsfall dar … Autoren: Heino Grunert, Jörg Schilling, Christoph Schwarzkopf.

Alle Titelillustrationen: Jutta Drewes


Mehr Editorial Design: Kunstmagazin »art«, Sonderheft »Streetart«.


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